Mythos Neue Frau

Mode zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik

17.02.2019 – 17.11.2019, Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr.

Bubikopf, kurze und schlicht geschnittene Kleider, selbstbewusstes Auftreten – das waren die Kennzeichen der modernen Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung stellt den Mythos „Neue Frau“ in Bezug auf die Kleidung und Mode vor und hinterfragt ihn zugleich: War das revolutionär neue Bekleidungsschema ein Akt der Emanzipation oder entstand es einfach aus praktischer Notwendigkeit? Im Mittelpunkt steht der Modewandel vom Kaiserreich bis in die Weimarer Republik und die These, dass der Trend zur Vereinfachung und Modernisierung der Kleidung eine lange Vorgeschichte hat und nur vor dem Hintergrund einer Veränderung der Lebensbereiche seit der Vorkriegszeit zu verstehen ist. Neue Mobilitätsanforderungen, die Notwendigkeiten der Arbeitswelt und mehr Bewegungsdrang veränderten kontinuierlich seit der Jahrhundertwende die Ansprüche an die Kleidung der Frau.

Mehr als 130 Originalkostüme und viele weitere historische Exponate lassen die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider sind ebenso vertreten, wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Seite des LVR-Industriemusems...

„Mythos Neue Frau“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. 100 jahre bauhaus im westen ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Eintritt: Erwachsene 4,00 €, ermäßigt 3,00 €, Kombikarte Tuchfabrik und Ausstellung 9,00 €, Gruppenführung 45 €, Kinder und Jugendliche frei.

Öffentliche Führungen:

So., 25.08.2019 14:30 Uhr Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
„Mythos Neue Frau - Mode zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik“
Kosten: Nur Eintritt.

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